|
Glossar
...mit wichtigen Begriffen |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| A2B (administration to business)
| Elektronische Interaktion zwischen Behörden und Unternehmen, beispielsweise, um Steuer- oder Antragsformularen auszutauschen.
A2C (administration to consumer) | Elektronische Interaktion zwischen Behörden und Kunden (Bürgern), beispielsweise, um Steuerformulare oder Führerscheinpapiere auszutauschen. ASP (Application Service Providing) | Bereitstellung einer Softwarelösung als Dienstleistung. Der Nutzer muss in diesem Modell keine eigene Hardware und Software beschaffen und selbst betreiben. Über einen einfachen Internetzugang nutzt er stattdessen die Software, die physikalisch auf den Anlagen des Application Service Providers abläuft. AdImpression/AdView | Ein AdImpression ist ein Banner (Ad), der von einem Websurfer gesehen wird. Gleichzeitig fungiert der Begriff als Maßzahl für die Menge der Websurfer, die in einem bestimmten Zeitraum ein bestimmtes Werbebanner gesehen haben. AdClick/Clicktrough | Die Anzahl der Klicks auf eine Online-Anzeige, mit der die Homepage des werbenden Unternehmens erreicht wird. Die AdClick-Ratio ist die prozentuale Rate der effektiv erfolgten Clicks im Vergleich zu der Anzahl AdImpressions (Anzahl der Einblendungen) und gilt für viele als Gradmesser für den Erfolg einer Werbeschaltung. AdServer | Zentraler Server, der unabhängig vom Server einer Website Banner an die Werbeflächen der Site liefert; ermöglicht mehrere Werbebanner abwechselnd nach bestimmten Kriterien einzuspielen, um vorgegebene Zielgruppen zu erreichen; effizientes Banner-Managementsystem für einheitliche Kampagnensteuerung auf verschiedenen Websites. Advertising | Englischer Begriff für Werbung. Das Kürzel "Ad" wird weitläufig für "Anzeige" verwendet. Applet | Bezeichnung für ein kleines Programm. In eine Web-Seite kann ein Java-Applet oder ein ActiveX-Control eingebaut werden. Dieses Applet wird dann vom Server geladen und auf dem Klientenrechner ausgeführt.
B2B (business to business) | Geschäftliche Aktionen mit Partnerfirmen, Wiederverkäufern, Unternehmen, etc.. Nicht für den Endverbraucher bestimmt. B2C (cusiness to consumer) | Bezeichnung für die Abwicklung von Geschäftsvorgängen zwischen Unternehmen und Endkunden durch elektronische Interaktionen bzw. über elektronische Medien. B2E (business to employee) | Anwendungen zur Anbindung mobiler Außendienstmitarbeiter an die unternehmensinternen Systeme. Banner | Ein Banner ist ein Spruchband, ein Transparent oder eine Balkenüberschrift; es kombiniert im INTERNET eine grafische Werbung mit einem Hyperlink zu der beworbenen Site. Browser | Allgemeiner Begriff für Navigations- und Darstellungssoftware, der auch für die Oberflächen von Multimedia- oder Shareware-CDs verwendet wird. Der Webbrowser ermöglicht genau dieselben Funktionen für das Internet.
Cookies | Cookies sind kleine Stückchen Information, die der Web-Browser im Auftrag eines Webservers speichert. Sinn von Cookies ist es, die Sessionverwaltung sicherzustellen, d.h. Informationen über den Nutzer bei weiteren Navigationsschritten oder späteren Sites besuchen wieder zu nutzen. Content Management Systeme | Online-Redaktionssystem auf der Basis einer Datenbank zur Dokumentenverwaltung einer Anwendung, z. B. einer Website. In der Regel besteht ein solches System aus zwei Teilen - aus einer Anwendung in der die Inhalte gepflegt werden und aus einer weiteren Anwendung, mit der die gepflegten Daten umgesetzt werden z. B. für eine Website. Für die Pflege der Daten sind in der Regel keine Programmierkenntnisse erforderlich. Cross-Selling | Versuch, einem Kunden durch Verkauf eines Produktes gleichzeitig ein anderes Produkt aus dem Leistungsprogramm mit zu verkaufen.
DBMS | Ein Datenbank-Managementsystem ist eine Software, mit der Informationen organisiert, gespeichert und abgerufen werden können. Deeplink | Deeplink ist ein Hyperlink, der direkt auf eine fremde, untergeordnete Page verweist. Dabei wird die Homepage der Site umgangen. DNS (Domain Name System) | Das Domain Name System setzt die Klartextnamen von Computern in IP-Adressen um und umgekehrt. Domain | Jede im INTERNET angeschlossene Ressource (Web-Sites, Drucker, ...) ist zunächst nur über eine eindeutige IP-Adresse identifizierbar - also über eine Nummer wie z.B. 195.226.71.69. Da IP-Adressen aber schwer zu merken sind, hat man sich die Domains (Domain: engl. für Gebiet) einfallen lassen: Domain-Namen erleichtern das Identifizieren von Internet-Adressen, indem Internet-Ressourcen umgangssprachlichen Bezeichnungen zugeordnet werden. Ein Domainname darf im Internet nur einmal vorkommen. Doorwaypages | Bei Doorwaypages handelt es sich um Weiterleitungsseiten, die exakt auf Ihre Indexseite und das Profil Ihrer Keywords zugeschnitten sind. Für Datenbank gestützte Systeme, wie Onlineshops, ein unverzichtbares Tool um von Suchmaschinen indiziert zu werden.
eCash | Electronic Cash, elektronische Bezahlung über spezielle Dienstleister, die in der Regel ein Konto für ihre Kunden führen eBusiness (Electronic Business) | eBusiness ist die Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Erfordert zumeist angepasste oder neue Unternehmensstrukturen und -prozesse. eCommerce | Electronic Commerce bezeichnet die Realisierung von (kommerziellen) Geschäftsprozessen im Internet. Kataloge, Offerten und Bestellungen werden online angeschaut, bzw. abgewickelt. E-Commerce findet sowohl zwischen Anbieter und Endverbraucher, als auch zwischen Fabrikant/Großhändler und Geschäftskunden (Business-to-Business) statt. EDI (Electronic Data Interchange) | System für den elektronischen Austausch betriebswirtschaftlicher Daten. EDI wurde seit 1986 von den Vereinten Nationen entwickelt und seitdem in vielen unterschiedlichen Varianten aktualisiert so dass heute von EDI als einer Familie ähnlicher Nachrichtenformate gesprochen werden kann. EDI-Lösungen werden zunehmend durch standardisierte XML-Formate abgelöst EDIFACT | Electronic Data Interchange For Administration, Commerce and Transport nach ISO 9735 ist ein Standard zum Austausch von Katalogen, Angebots- und Bestandsinformationen zwischen Firmen. eProcurement (elektronische Beschaffung) | Electronic Procurement ist eine Teilmenge des eBusiness und bezeichnet den via Internet optimierten Beschaffungsprozess eines Unternehmens. Charakteristisch sind Funktionen wie Bedarfsaggregation und Freigabe sowie Berücksichtigung von Rahmenverträgen etc. ESD | Electronic Software Distribution bezeichnet Marketing, Verteilung und Verkauf von Software über das Internet. Extranet | Extranet bezeichnet den Intranet-Datentransfer über das Internet. So können weit entfernte Filialen via Extranet verbunden werden.
FAQ (Frequently Asked Questions) | Häufig gestellte Fragen - Gängiger Teil eines Customer-Service-Angebotes. Bezeichnet eine Sammlung von Antworten zu typischen Anfängerfragen. Ein gutes FAQ Angebot kann die Kosten für Customer-Service senken und zu einer Steigerung der Kundenzufriedenheit führen. Frame (Rahmen) | Von Netscape entwickelte Technologie, die es ermöglicht mehrere HTML Sites in einem Browserfenster darzustellen. Mittlerweile können Frames von allen Browsern dargestellt werden.
HIT (Treffer) | Eine Bezeichnung für einen Informationsabruf von einem Web-Server. Da Web-Seiten, Grafiken und andere Dateien je einen Hit darstellen, geht man in letzter Zeit dazu über, die Beliebtheit von Web-Seiten in Visits (Besuche) oder PageViews (Seitenabrufe) anzugeben. Housing | Dienstleistung, bei der die für einen Internet-Auftritt notwendigen Server aus Kosten- und Kapazitätsgründen nicht in den Räumlichkeiten des Website-Besitzers betrieben werden, sondern in den Räumen eines auf diesen Zweck spezialisierten Dienstleisters. Dieser Dienstleister stellt die technische Umgebung für die Unterbringung des Servers des Website-Betreibers zu Verfügung (Internetanbindung, Stromversorgung, Schrankplatz etc.). Vielfach wird auch der Begriff 'Homing' synonym verwendet. Hosting | Bereitstellung der Leistungen eines Internet-Servers, wie Speicherplatz und E-Mail-Accounts, zum Beispiel für die Installation einer Website. HTML (Hypertext Markup Language) | Ist eine Seitenbeschreibungssprache, die auf SGML basiert. Auf Basis von HTML erstellen Web-Designer Seiten für das WWW. Die Normierung übernimmt das W3C. http (Hypertext Transfer Protokoll) | http ist das dem Internetdienst WWW zu Grunde liegende Protokoll. https (HTTP over Secure Sockets Layer) | https ist eine Sonderform des HTTP, das über SSL erhöhte Sicherheit bietet. Dies wird benutzt, um bei der Übertragung sensibler Daten (z. B. bei E-Commerce der Kreditkartendaten) das "Mithören" zu verhindern. Die Browser zeigen bei der Verwendung dieser Verbindungsart ein entsprechendes Symbol (ein geschlossenes Vorhängeschloss) in der Statuszeile an und, falls nicht deaktiviert, ein entsprechendes Meldungsfenster Hyperlink | Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Textstelle in einem Hypertext. Hypertext | Bezeichnung für elektronische Dokumente, die aus einer Vielzahl von Informationsbausteinen (Knoten) und Querverweisen (Hyperlinks) bestehen, die der Leser in nicht-linearer Reihenfolge lesen kann.
Infotainment | Unterhaltsame Vermittlung von Information. Multimediale Aufbereitung von Wissen, die den Anwender in einer entspannten Atmosphäre informiert. Intranet | Firmeninternes Netzwerk, das technisch genau gleich aufgebaut ist wie das Internet, auf das aber nur von innerhalb der Firma zugegriffen werden kann. Internet | Firmeninterne Netze, die Internet-Technik verwenden. Gemeint ist nicht nur der Einsatz von TCP/IP als Netzwerk-Protokoll, sondern insbesondere die Methoden der Informationsaufbereitung und -darstellung sowie der Einsatz spezifischer Internet-Programme.
Micropayment | Bezeichnung für (elektronische) Zahlungsvorgänge bei Beträgen unter 10,-DM. Nicht jedes Zahlungssystem ist hierfür gut geeignet. Micro-Site | Unabhängige und von der eigentlichen Web-Site getrennte kleine Site. Im Bereich des Marketing oftmals wichtig für spezielle Promotionsaktionen.
Newsletter | Elektronisches Mitteilungsblatt, das per Email verschickt wird. Effektives Instrument im Marketing.
One2One-Marketing | Beschreibt die Funktionalität der direkten Ansprache des Kunden, und das Eingehen auf seine persönlichen Interessen. Online Shop | Web Site, auf der ein Unternehmen Produkte und/oder Dienstleistungen zum Kauf anbietet.
Persistente Warenkörbe | Mit dem Ziel der Kundenbindung bleiben die ausgewählten Waren bei diesem Modell auch nach dem Verlassen des Online-Shops im virtuellen Einkaufswagen liegen. PageImpression, PageView | Sichtkontakte von Besuchern einer Web Site mit einer potentiell werbeführenden HTML-Seite. Die Summe der Page Impressions ist ein wesentlicher Indikator für die Attraktivität des Angebots. Portal | Website, die als Einstiegsseite ins Internet von möglichst vielen Besuchern genutzt werden soll. Ein Portal bietet verschiedene Funktionen: Suchmaschine, Email, Börsen- und Währungskurse, aktuelle Nachrichten u.a. Public-Key-Verfahren | Das Verschlüsselungsverfahren beruht auf zwei Codes. Der erste Code ist dem einzelnen Benutzer eindeutig und einmalig zugeteilt. Der zweite Schlüssel ist öffentlich. Gemeinsam ergibt sich ein für jeden Benutzer unterschiedlicher Mechanismus, mit dem die Daten entschlüsselt werden können. Dadurch, dass kein Passwort vorher übermittelt werden muss, ist das Verfahren besonders sicher.
Robot | Robots sind Programme, die automatisch das Internet nach neuen oder aktualisierten Seiten durchsuchen um den Suchmaschinen die Datenbasis für eine nennt man ein Programm, das einen Auftrag nach dem Initialisieren selbständig weiter ausführt. So durchsuchen Robots der Suchmaschinen automatisch das Internet nach neuen Sites.
Session Length (Verweildauer) | Dauer eines Besuchs auf einer Web Seite. Dieser Begriff ist vor allem für die Erfolgskontrolle von Online-Werbung wichtig. Shopping Mall | Einkaufzentrum im Internet. Anbieter können sich einen virtuellen Laden mieten. Vorteile liegen in der leichteren Auffindbarkeit im Netz und der gemeinsamen Nutzung der Infrastruktur. SET |Secure Electronic Transaction. Protokoll für sichere Kreditkartenzahlungen; gemeinsam unter der Führung von Visa und Mastercard als Nachfolger der jeweils eigenen Entwicklung eingesetzt. SQL | Die Structured Query Language ist eine standardisierte Abfragesprache für DBMS. Ein SQL-Server ermöglicht die Bedienung des DBMS von einem Klienten aus. ssl | Die Secure Socket Layers sind eine Entwicklung von Netscape. Sie dienen bei der Übertragung von Daten im WWW dazu, den Übertragungsweg durch Verschlüsselungsverfahren abzusichern. SSL nutzt ein Public-Key-Verfahren, bei dem mit einem öffentlich zugänglichen Schlüssel codierte Daten nur mit einem ganz bestimmten privaten Schlüssel wieder dechiffriert werden können. Bis zur Version 1.22 des Netscape Navigators mussten Schlüssel bei Netscape selbst angemeldet werden, wobei Netscape bei der Schlüsselvergabe auf dem Einsatz des eigenen Serverproduktes bestand. Neuere Navigator-Versionen akzeptieren auch Schlüssel, die nicht von Netscape autorisiert wurden.
Trustcenter | Einrichtung, die die Sicherheit beim elektronischen Handel im Internet gewährleisten soll. Auf Basis des Signaturgesetzes können rechtsverbindliche Geschäfte mittels verschlüsselter Signaturen über Datenleitungen abgeschlossen werden, ohne dass eine reale Unterschrift erforderlich ist. Trustcenter stellen Zertifikate aus, die im elektronischen Geschäftsverkehr in etwa die Funktion eines Personalausweises einnehmen. Die Arbeitsweise der Trustcenter wird von einer bei der Regulierungsbehörde angesiedelten Stelle überwacht.
Up-Selling | Der Versuch dem Kunden eine verbesserte Version seines gewünschten Produkts vorgeschlagen, das mehr kostet oder dem Verkäufer einen höheren Gewinn als die Originalwahl bietet. URL (Uniform Ressource Locator) | Die eindeutige Adresse einer Site im World Wide Web.
Viewtime | Die Viewtime bezeichnet die Dauer, in der ein werbeführender Teil eines Web-Angebots erscheint. Visits | Visits definieren den Werbeträgerkontakt in Online-Diensten. Immer dann, wenn ein Nutzer von einer URL (Webadresse) Kontakt zu einem Angebot aufnimmt, die außerhalb dieses Angebotes liegt, zählt dies als neuer Nutzungsvorgang.
WAP (Wireless Application Protocol) | Standardprotokoll zur Übertragung von Web-Inhalten auf dafür geeignete Mobiltelefone und andere mobile Endgeräte. Größere Datenmengen, wie etwa bei Bildern, lassen sich nicht darstellen. Website | Das komplette Online-Angebot eines Anbieters unter einer URL, das üblicherweise mit der Startseite beginnt, und sich von dort in Unterverzeichnisse verzweigt. Web Frontends | Mit Web Frontend wird der Teil einer Internet-Anwendung bezeichnet, der für den Benutzer über seinen Internet-Browser sichtbar ist. So benutzt z.B. ein Online-Banking-Kunde das Web Frontend der Online-Banking Anwendung - die im Hintergrund weitaus komplexer ist, als es der Benutzer sieht. WML (Wireless Markup Language) | Beschreibungssprache für die Darstellung von Inhalten auf WAP-fähigen Mobiltelefonen und anderen mobilen Endgeräten. Vergleichbar mit HTML, der Standardbeschreibungssprache im Internet. Workflow | Workflow bezeichnet Geschäftsprozesse. Im IT-Bereich wird der Begriff im Zusammenhang mit der Weitergabe von Geschäftsdaten an andere Anwendungssysteme oder Datenbanken, welche durch spezielle Regeln organisiert wird, gebracht. WML (Wireless Markup Language) | Seitenbeschreibungssprache speziell für die Darstellung von Internetcontents auf Mobiltelefonen und PDAs.
XML(eXtensible Markup Language) | Strukturierte Beschreibungssprache für Daten. Verallgemeinerung von HTML - vermutlich auch ihr Nachfolger. Ermöglicht die Trennung von Inhalt einerseits sowie Formatierungen und Layout andererseits. Eignet sich sehr gut zum Datenaustausch zwischen Systemen. XSLT (XSL Transformations) | Die Transformationssprache für die Umwandlung von XML-Dokumenten in andere XML-Dokumente. XSLT wurde als Teil von XSL, einer Stylesheet-Sprache für XML, entwickelt. XSL verfügt über den Umfang von XSLT hinaus über ein XML-Vokabular für die Angabe von Formatierungsinformationen.
Zertifizierungsstelle | Übergeordnete Instanz, welche die Identität von Antragstellern prüft und ihnen Zertifikate ausstellt. Zertifizierungsstellen sind allgemein anerkannt und vertrauenswürdig. Auch als Trust-Center oder Certification Authority bezeichnet. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||